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Camping in den NiederlandenProvinzen, Plätze und Wege

Was du bei der Wahl eines Campingplatzes beachten solltest

Aktualisiert am 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

In den Niederlanden gibt es weit über tausend Campingplätze. Welcher zu dir passt, hängt weniger von Sternen ab als von ein paar einfachen Fragen: Wie viel Trubel willst du, wie viel Komfort brauchst du und wie kommst du an?

Zeichnung: Lageplan eines kleinen Campingplatzes mit Hecken als Windschutz, Sanitärgebäude, Stellplätzen und Trekkerwiese Düne Platzweg 123 456 Sanitär Trekkerwiese Teich Spielwiese Plätze 1 bis 3 liegen windgeschützt hinter der Hecke, 4 bis 6 näher am Spielbereich.

Die vier Typen von Plätzen

Ferienparks und große Campingplätze haben oft Hallenbad, Restaurant, Laden, Animation und viele Mietunterkünfte. Sie sind praktisch für Familien mit Kindern, die Programm wollen. Dafür ist es dort lauter, und die Stellplätze liegen oft dichter beieinander.

Familiencampingplätze mittlerer Größe sind das, was die meisten unter Camping verstehen: Rezeption, Spielplatz, ein ordentliches Sanitärgebäude, vielleicht ein Kiosk. Davon gibt es in jeder Provinz Hunderte.

Minicampings sind kleine Plätze, oft auf Bauernhöfen, mit nur wenigen Stellplätzen. Wie viele genau erlaubt sind, regelt jede Gemeinde selbst, meist sind es um die 15 bis 25. Hier gibt es kaum Infrastruktur, dafür Ruhe und oft einen sehr persönlichen Kontakt zu den Gastgebern. Manche Minicampings gehören zu Vereinen wie der SVR, für deren Plätze du eine Mitgliedskarte brauchst.

Naturcampingplätze liegen in oder an Naturgebieten und sind bewusst schlicht. Strom gibt es oft nicht, dafür Wald oder Heide direkt am Zelt. Mehr dazu im Kapitel Wandern und Trekking.

Lage: Küste oder Binnenland?

An der Küste von Zeeland, Südholland und Nordholland bist du schnell am Strand, zahlst aber in den Sommerferien mehr und musst früh buchen. Im Binnenland, etwa in Drenthe oder Gelderland, ist es ruhiger, günstiger und weniger windig. Überleg dir, ob du jeden Tag an den Strand willst oder ob ein Ausflug ans Meer zwischendurch genügt.

Worauf du beim Stellplatz achten solltest

  • Größe: Für Wohnwagen mit Vorzelt und Auto brauchst du mehr Platz als für ein kleines Zelt. Viele Plätze geben die Quadratmeter an.
  • Untergrund: Gras, Sand oder befestigt? In den Dünen brauchst du andere Heringe, siehe Campingausrüstung.
  • Windschutz: Ein Platz hinter einer Hecke oder Düne ist an der Küste Gold wert.
  • Strom: Wie viele Ampere sind abgesichert? Mit Wasserkocher und Kühlbox gleichzeitig fliegt bei niedriger Absicherung schnell die Sicherung.
  • Abstand zum Sanitär: nah genug für nachts, weit genug für Ruhe.

Hunde, Kinder, Ruhe

Hunde sind auf vielen Plätzen erlaubt, aber nicht auf allen, und in der Hauptsaison gelten oft Einschränkungen an Stränden. Familien mit kleinen Kindern achten auf Spielplatz, flaches Badewasser und kurze Wege. Wer Ruhe sucht, fragt nach den Ruhezeiten und nach Plätzen, die ausdrücklich keine Gruppen aufnehmen.

Buchen und Bewertungen

In den Sommerferien, an Pfingsten und Himmelfahrt sind die beliebten Plätze an der Küste früh voll. Außerhalb dieser Zeiten bekommst du oft spontan einen Platz, besonders auf Minicampings. Bewertungen im Netz sind hilfreich, lies aber immer die neuesten, denn Sanitärgebäude werden renoviert und Betreiber wechseln. Achte auf wiederkehrende Kritik, nicht auf einzelne Ausreißer.

Wann welche Reisezeit sinnvoll ist, erklären wir unter Urlaub in den Niederlanden. Und wenn du mit Wohnmobil oder Wohnwagen kommst, lies vorher den Beitrag zu Camping mit Auto und Wohnmobil.

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