Zum Inhalt
Camping in den NiederlandenProvinzen, Plätze und Wege

Camping in Nordholland

Aktualisiert am 1. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Nordholland bietet auf engem Raum fast alles, was man mit Holland verbindet: breite Strände und Dünen, die Insel Texel, Windmühlen, alte Hafenstädte am IJsselmeer und Amsterdam.

Campingplatz zwischen den Dünen bei De Koog auf Texel
Campingplatz bei De Koog auf Texel. Foto: W. Bulach, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Hauptstadt
Haarlem
Größte Stadt
Amsterdam
Nationalparks
Zuid-Kennemerland, Duinen van Texel
Gut für
Strand, Dünenwandern, Inselurlaub, Städtetrips

Die Dünenküste

Von Zandvoort bis Den Helder zieht sich ein fast durchgehender Dünengürtel. Dahinter liegen Wälder wie die Schoorlse Duinen, wo die Dünen zu den höchsten des Landes gehören. Campingplätze gibt es entlang der ganzen Küste, zum Beispiel bei Bergen, Egmond, Callantsoog und Petten. Viele liegen direkt hinter der Düne, sodass du zu Fuß an den Strand gehst. Der Nationalpark Zuid-Kennemerland zwischen Haarlem und Zandvoort hat Wanderwege durch die Dünen, Seen und eine Herde Wisente.

Texel

Texel ist die größte der Watteninseln und gehört zu Nordholland. Die Fähre ab Den Helder braucht etwa 20 Minuten, Autos dürfen mit. Die Insel hat Dünen, Wald, Schafweiden und rund 30 Kilometer Strand. Campingplätze gibt es von einfachen Wiesen bis zu großen Anlagen bei De Koog. Für Familien ist das Ecomare in De Koog mit Seehunden und Ausstellungen zum Wattenmeer ein Klassiker. Wer mehr Inseln sehen will, schaut sich Friesland an.

Am IJsselmeer

Auf der Ostseite der Provinz liegen alte Hafenstädte wie Enkhuizen, Hoorn, Edam und Volendam. Sie waren im Goldenen Zeitalter reich durch Handel und Fischerei. Am IJsselmeer und am Markermeer gibt es Campingplätze mit Wasserzugang, auf denen sich Surfer und Segler wohlfühlen. In Enkhuizen zeigt das Zuiderzeemuseum, wie die Menschen hier vor der Eindeichung gelebt haben.

Blumenfelder und Mühlen

Im Frühjahr blühen in Nordholland große Flächen mit Tulpen und anderen Zwiebelblumen, besonders im Norden der Provinz. An der Zaanse Schans stehen historische Windmühlen, die noch arbeiten. Beides lässt sich gut mit dem Rad verbinden.

Für wen sich Nordholland lohnt

Für Strandurlauber, Familien, Inselfans und alle, die Natur und Stadt kombinieren wollen. In den Sommerferien sind die Dünenplätze sehr gefragt, dann gilt: rechtzeitig buchen. Wie du den passenden Platz findest, steht unter Campingplatz auswählen. Südlich schließt Südholland an.

Mehr Hintergrund zur Provinz: Nordholland bei Wikipedia.