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Camping in den NiederlandenProvinzen, Plätze und Wege

Urlaub in den Niederlanden: die beste Zeit zum Campen

Aktualisiert am 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Die Campingsaison in den Niederlanden dauert meistens von Ostern bis Ende Oktober. Wann du am besten fährst, hängt davon ab, ob du Badewetter willst, Ruhe oder günstige Preise.

Weiter Strand mit flachem Wasser auf Schiermonnikoog
Außerhalb der Ferien hast du die Strände fast für dich. Foto: Steven Lek, Public domain, Wikimedia Commons

Das Wetter

Die Niederlande haben ein Seeklima. Die Sommer sind mild, selten sehr heiß, die Winter feucht und eher mild. An der Küste ist es im Sommer meist etwas kühler als im Binnenland, dafür ist es im Herbst dort länger mild. Wind ist an der Küste fast immer da. Regen fällt übers Jahr verteilt, oft in kurzen Schauern.

Für einen Badeurlaub sind Juli und August die beste Zeit. Die Nordsee wird dann um die 18 bis 20 Grad warm, die Randmeere in Flevoland und Seen im Binnenland deutlich wärmer.

Frühling

Von Ende März bis Anfang Mai blühen die Tulpenfelder in Südholland und Nordholland. Die Nächte sind dann noch kalt, tagsüber kann es schon angenehm warm sein. Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten sind beliebte Kurzurlaubstermine, und zwar sowohl bei Niederländern als auch bei Deutschen. Dann sind die Küstenplätze schnell voll.

Sommer und die Schulferien

Die Niederlande teilen das Land für die Sommerferien in drei Regionen: Nord, Mitte und Süd. Die Ferien beginnen gestaffelt, sodass sich der Andrang über etwa elf bis zwölf Wochen verteilt. Am vollsten ist es in der Zeit, in der sich die Ferien aller drei Regionen überschneiden, meist Ende Juli und Anfang August. Kommen dann noch Ferien aus Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen dazu, sind viele Küstenplätze ausgebucht. Die aktuellen Termine veröffentlicht die niederländische Regierung auf rijksoverheid.nl.

Herbst

September ist für viele Camper der beste Monat. Das Wasser ist noch warm, die Plätze sind leerer, und die Heide auf der Veluwe in Gelderland blüht bis in den September hinein. Im Oktober wird es stürmischer, dafür sind die Wälder bunt und die Preise niedrig. Viele Plätze schließen Ende Oktober.

Nebensaison spart Geld

Viele Campingplätze haben in der Vor- und Nachsaison deutlich günstigere Preise. Es gibt Rabattkarten, mit denen man außerhalb der Hauptsaison zu festen Pauschalpreisen übernachtet. Für Wanderer ist die Nebensaison ohnehin die schönere Zeit. Wie du eine Tour planst, steht unter Wanderabenteuer planen.

Winter

Einige Campingplätze haben ganzjährig geöffnet, vor allem für Wohnmobile und Mietunterkünfte. Zelten im Winter ist möglich, aber nass und windig. Wer es versuchen will, sucht sich einen Platz im Binnenland, zum Beispiel in Drenthe, und braucht entsprechende Ausrüstung.

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