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Camping in den NiederlandenProvinzen, Plätze und Wege

Campen in den Niederlanden

Aktualisiert am 1. Oktober 2026

Hier sammeln wir alles, was du vor und während eines Campingurlaubs in den Niederlanden wissen solltest. Von der Wahl des Platzes über die Ausrüstung bis zur Anreise mit Wohnwagen.

Historisches Schwarzweißfoto von Wohnwagen in den Dünen bei Zandvoort
Wohnwagen in den Dünen bei Zandvoort, Aufnahme aus der Nachkriegszeit. Foto: Willem van de Poll, CC0, Wikimedia Commons

Warum Holland bei Campern so beliebt ist

Die Niederlande haben eine lange Campingtradition. Schon nach dem Zweiten Weltkrieg zogen Familien im Sommer mit Zelt und Wohnwagen an die Küste, und bis heute ist Camping hier keine Notlösung, sondern eine ganz normale Art, Urlaub zu machen. Das merkt man an der Infrastruktur: Es gibt Plätze in jeder Größe, viele mit sehr gepflegtem Sanitär, und fast überall ein dichtes Netz an Radwegen direkt vor dem Tor.

Für Gäste aus Deutschland kommt die kurze Anreise dazu. Von Nordrhein-Westfalen aus bist du in zwei, drei Stunden an der Küste. Die Verkehrsregeln sind ähnlich, Euro ist die Währung, und Englisch versteht fast jeder. Viele Niederländer sprechen auch Deutsch.

Was anders ist als in Deutschland

Ein paar Dinge überraschen beim ersten Mal. Wildcampen ist nicht erlaubt, auch nicht für eine Nacht mit dem Wohnmobil auf einem Parkplatz. Kleine Plätze auf Bauernhöfen, die Minicampings, sind dafür viel verbreiteter als bei uns. Viele Plätze verlangen Kurtaxe (toeristenbelasting), die pro Person und Nacht berechnet wird und je nach Gemeinde unterschiedlich hoch ist. Und das Wetter ist wechselhafter, als die Strandfotos vermuten lassen. Wind gehört an der Küste einfach dazu.

Die Beiträge in diesem Kapitel

Die folgenden Artikel gehen auf die wichtigsten Fragen ein. Wenn du schon weißt, in welche Region du willst, findest du unter Provinzen für jede der zwölf Provinzen einen eigenen Überblick.